querwind Festival - BDB Akademie Staufen - Meisterkurse, Workshops & Kurse für Querflöte

26. – 29. Mai 2022

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Liebe Flötistinnen und Flötisten,

tief beeindruckt waren wir von der Durchhaltekraft und positiven Resonanz der Teilnehmer*innen unseres Online-Festivals 2021. Und genauso erfreut waren wir von der Fähigkeit unserer Dozent*innen, sich auf das Medium Webinar einzulassen. Uns wieder gegenseitig in physischer Präsenz zu sehen und zu hören, das erhoffen wir uns für 2022. Dann wird es  ein Festival geben, in denen Sie die meisten Dozent*innen aus 2021 intensiver und live erleben können, erweitert durch eine Vielzahl von Themen, Unterrichtsformen, Konzerten und Ausstellung – wie immer für alle Flötist*innen vom Amateur bis zum Profi.

Viel Freude beim Stöbern im Festivalprogramm!

Ihre künstlerischen Leiter querwind
Rudolf Döbler und Robert Pot

querwind steht für ein innovatives Unterrichts- und Vermittlungskonzept für Querflöte und zugleich für einen Ort der Begegnung Flöte-spielender Menschen vom Amateur:in bis zum Profi. Amateur:innen werden in ihrem Können abgeholt und kommen zugleich mit flötistischen Spitzenleistungen in Berührung. Musikstudierende und Profis erleben in einer „Hochschule auf Zeit“ neben Meisterkursen auch wesentliche Unterrichtsinhalte jenseits des regulären Hochschulbetriebs.

Dieser Lehrgang wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) bezuschusst und aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg gefördert.

Logo Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Wir danken unseren Partnern für die Unterstützung

Die Dozent:innen von querwind

Anna Dina Bjørn-Larsen

Anna Dina Bjørn-Larsen

Mario Caroli

Mario Caroli

Ian Clarke

Ian Clarke

Rudolf Döbler

Rudolf Döbler

Anna Galow

Anna Galow

Herbert Gramsch

Herbert Gramsch

Karl Kaiser

Karl Kaiser

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Mona Köppen

Yoko Müller Takahashi

Yoko Müller-Takahashi

Petra Music

Petra Music

Meta Poppelreiter

Meta Poppelreiter

Robert Pot

Robert Pot

Anja Thomann

Anja Thomann

Lisa Wenzel

Lisa Wenzel

Henrik Wiese

Henrik Wiese

Kurse für Flöte

F1: Flötenorchester

Der Kurs für orchesterbegeisterte Flötistinnen und Flötisten. In den Orchesterproben unter der Leitung von Herbert Gramsch werden mehrere Werke für Flötenorchester – teilweise Bearbeitungen aus dem symphonischen Repertoire – erarbeitet und im Abschlusskonzert aufgeführt.

Eine Anmeldung zum Flötenorchester kann auch für komplette Flötenregister aus Musikvereinen attraktiv sein. Alt- und Bassflötenspieler mit eigenem Instrument sind sehr willkommen. Teilweise wird es die Möglichkeit geben, von den Herstellern der Instrumentenausstellung tiefe Flöten zu leihen. Außerhalb der Orchesterproben steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Unterrichtsangebot des Basispakets zur Verfügung.

Im Mittelpunkt steht die Suite Antique von John Rutter. Der Solopart wird hierbei unter en Teilnehmer:innen aufgeteilt.

Kursbestandteile:

  • Täglich mehrere Stunden Probe im Flötenorchester (verbindliche Teilnahme)
  • Einstudierung von Orchesterwerken,
  • thematische Workshops
  • Angebote des Basispakets
  • Konzerte

Dozenten:

  • Herbert Gramsch (Orchesterleitung)
  • Weitere Dozenten der Workshopangebote

Zielgruppe:

  • Amateure
  • Musiker:innen aus den Musikvereinen
  • orchesterbegeisterte Profis

Maximale Teilnehmerzahl: 25

F2: Kammermusik

Es gibt wunderbare Musik für 3 bis 5 Flöten. In diesem Kurs wird Zeit gegeben, intensiv an zwei bis drei Werken zu arbeiten und diese gemeinsam einzustudieren. Es wird versucht, Ensembles mit ungefähr gleichem Spielniveau zusammenzustellen. Dazu wird es im Vorfeld eine Befragung der angemeldeten Teilnehmer geben. Die Noten werden dann vor Kursbeginn zugesandt. Gegebenenfalls wird die Zusammenstellung der Gruppen vor Ort nachjustiert. Selbstverständlich können sich auch komplette Ensembles anmelden.

Ergänzend zur Kammermusik erhalten die Teilnehmenden jeweils 1 x 30 Minuten Einzelunterricht bei einem der Meisterkursdozierenden. Abgerundet wird das Angebot durch thematische Workshops.

Kursbestandteile:

  • 2 bis 4 Stunden täglich Kammermusikprobe (verbindliche Teilnahme)
  • Einstudierung von Werken für mehrere Flöten,
  • thematische Workshops (je nach zeitlicher Verfügbarkeit außerhalb der Kammermusikproben)
  • 1 x Einzelunterricht
  • Angebote des Basispakets
  • Konzerte

Zusatzangebot Klavierbegleitung:

  • 1 x 30 min Klavierbegleitung beim Einzelunterricht. Kursbeitrag zusätzlich: 20,00 Euro (muss bei der Anmeldung dazu gebucht werden)

Zielgruppe:

  • fortgeschrittene Amateur:innen
  • Studienanwärter:innen
  • Studierende
  • Profis

Dozent:innen:

Kammermusik:

  • Anna Galow (Kammermusik)
  • Petra Music (Kammermusik)
  • Meta Poppelreiter (Kammermusik)

Einzelunterricht:

  • Mario Caroli
  • Anna Dina Schick Bjørn-Larsen
  • Henrik Wiese
  • Rudolf Döbler
  • Robert Pot

Workshops:

  • Rudolf Döbler
  • Robert Pot

F3: Meisterkurs

Ein Meisterkurs als „Hochschule auf Zeit“ vermittelt den Blick eines für die Teilnehmenden meist fremden Dozent:innen auf das eigene Spiel und eröffnet neue Wege zur Interpretation. In diesem Kurs wird Konzertliteratur erarbeitet, deren spieltechnische Vorbereitung vorausgesetzt wird. Bei der Anmeldung sollten Dozent:innenwünsche angegeben werden. Wir werden uns bemühen, diese nach Verfügbarkeit der Plätze weitgehend zu berücksichtigen, dies kann allerdings nicht garantiert werden.

Kursbestandteile:

  • 3 x Einzelunterricht bei 1 bis 3 Meisterkursdozent:innen
  • thematische Workshops
  • Angebote des Basispakets
  • Konzerte

Zielgruppe:

  • fortgeschrittene Amateur:innen
  • Studienanwärter:innen
  • Studierende
  • Profis

Dozenten:innen:

  • Mario Caroli
  • Anna Dina Schick Bjørn-Larsen
  • Henrik Wiese
  • Rudolf Döbler
  • Robert Pot

Zusatzangebot Klavierbegleitung:

  • 2 x 30 min Klavierbegleitung beim Einzelunterricht. Kursbeitrag zusätzlich: 40,00 Euro (muss bei der Anmeldung dazu gebucht werden)

F4: flute4kids&teens

Ein Willkommenstag für die junge Flötistengeneration!  Für Flötistinnen und Flötisten von 8 bis 14 Jahren gibt es hier die Gelegenheit kostenlos einen Tag Querwind zu schnuppern!

Begleitende Flötenlehrerinnen und -lehrer können zeitgleich F5 flute4education buchen.

Die jungen Flötisten werden je nach Spielniveau in zwei Gruppen eingeteilt:

Gruppe 1 = mindestens seit 2 Jahren Unterricht
Gruppe 2 = Niveau für Silber- / Gold-Abzeichen BDB

Voraussichtliche Inhalte:

  • Workshops zu Soundpainting, Bodypercussion, Fortschritt im Ton, Phrasierung mit Rudolf Döbler und Robert Pot
  • Workshop mit Ian Clarke (Gruppe 2)
  • Ensemblespiel
  • Besuch von klangArt
  • Auftritt im Konzert
  • Zuhören beim Konzert von Ian Clarke

Zielgruppe:

junge Flötistinnen und Flötisten von 8 bis 14 Jahren mit mindestens 2 Jahren Spielerfahrung

Dozenten:

  • Rudolf Döbler
  • Robert Pot
  • Ian Clarke

Teilnahme kostenlos!

Voraussichtlicher Ablauf:

9:30  Begrüßung und Warming-up

10:00

Gruppe 1 (RD): Spielen und Erfinden mit Soundpainting

Gruppe 2 (RP): Workshop Ton (Fokus / Resonanz / Tonreinheit)

11:00

Gruppe 1 (RD): Ensemblespiel
Gruppe 2 (RP): Ensemblespiel

12:00   Mittagspause: Mittagessen in der Akademie

12:45   Streifzug durch klangART (Ausstellung mit Instrumenten und Noten)

13:15

Gruppe 1 (RD): Bodypercussion und Rhythmusspiele
Gruppe 2: Ensembleworkshop „Zig Zag Zoo“ mit Ian Clarke

14:30

Gruppe 1 (RP): Workshop „Fortschritt im Ton“
Gruppe 2 (RD): Workshop „Phrasierung“ oder Arbeit an mitgebrachten Solostücken

15:15   Probe für Konzert

16:00   Konzert flute4kids&teens

16:30   Konzert Ian Clarke

F5: flute4education

Tageskurs für Lehrkräfte

Voraussichtliche Inhalte:

  • Workshop mit Ian Clarke
  • Schnupperkurs Traversflöte
  • Besuch von klangArt
  • Unterrichtsforum
  • Zuhören bei den Meisterkursen
  • Besuch des Konzerts flute4kids&teens
  • Besuch des Konzerts mit Ian Clarke

Zielgruppe:

Flötenlehrerinnen und -lehrer

Dozenten:

Ian Clarke
Anja Thomann
Robert Pot

Voraussichtlicher Ablauf:

9:30     Begrüßung und Warming-up zusammen mit den Teilnehmern von flute4kids&teens

10:00   Schnuppern bei den Meisterkursen von Henrik Wiese, Mario Caroli oder Anna Dina Schick Bjørn-Larsen, und/oder Besuch von klangART

12:30   Mittagessen und Besuch von klangART

13:30   Schnupperkurs Traversflöte mit Anja Thomann

oder Workshop mit Robert Pot

14:30   Fokus Flötenunterricht mit Ian Clarke  – „A creative approach & problem solving”

16:00   Konzert flute4kids&teens

16:30   Konzert Ian ClarkeF5: flute4education

Workshops für Flöte

Donnerstag, 26. Mai 2022

Zeig was du kannst! Mentales Training

Dozentin: Mona Köppen
Uhrzeit: 14:00 – 15:30 Uhr
Dauer: 90 Min

Hast du auch manchmal das Gefühl, beim Auftritt, Vorspiel oder in der Prüfung nicht das abrufen zu können, wozu du technisch oder emotional in der Lage bist?
Zeigt sich das bei dir z.B. in gesteigertem Lampenfieber, Auftrittsangst, Blockaden oder Blackouts?

Meist in Verbindung mit körperlichen Symptomen wie z.B. Schwitzen, falscher Atmung, Mundtrockenheit oder Zittern?

Wenn du wissen willst, wie du abrufst, was du wirklich drauf hast, effektiver übst, entspannter und fokussierter zum nächsten Auftritt gehst, schnelle Stressreduktionstechniken anwenden kannst, dann ist der „Zeig was du kannst“-Workshop genau richtig für dich.

Wie entstehen Angst und Blockaden?
Welche Folgen haben Stress?
Was passiert dabei im Gehirn?
Wie lassen sich Angst und Blockaden effektiv lösen?
Wie komme ich an mein „Erlerntes“ ran?

Während der querwind-Flötentage wird es auch die Möglichkeit geben, vor Ort ein Einzelcoaching zu buchen.

Intonation im Ensemble/Orchester

Dozent: Rudolf Döbler
Uhrzeit: 17:00 – 16:00 Uhr
Dauer: 60 Min

„Du bist zu hoch!“ –  „Na gut, dann geh ich halt runter (aber eigentlich ist der andere zu tief, der spielt doch die Quinte, grrrrr….)“. Ein solches Verhalten schafft keine gute Atmosphäre für kooperatives Zusammenspiel im Ensemble. Da eignen wir uns lieber etwas Basiswissen über Stimmungen an und gehen auf die Suche, nach wem wir uns in der Intonation am besten richten.

Im gemeinsamen Ausprobieren erarbeiten wir uns ein kleines Nothilfe-Tool, wenn die gemeinsame Intonation mal „baden geht“. Dieser Workshop richtet sich vor allem an die Teilnehmer von F1 (Flötenorchester) und F2 (Kammermusik).

Atmung – jetzt besser!

Dozent: Robert Pot
Uhrzeit: 16:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 60 Min

Auf der Flöte tun wir manchmal so, als ob wir nie atmen müssten, und merken gar nicht, dass das Atmen zu lange dauert, oder gar hörbar ist. Beides stört den Verlauf der Musik. Oder es fehlt uns schlicht und einfach die Luft für lange Phrasen.
In diesem Workshop machen wir Übungen für eine schnellere Einatmung ohne Geräusch. Dies erreichen wir durch eine verbesserte Beherrschung und gezielten Aufbau der Atemmuskulatur.

Einführung Alexander-Technik!

Dozentin: Lisa Wenzel
Uhrzeit. 16:00 – 17:00 Uhr
Dauer: 60 Min

Der Mensch macht stets und beständig Lernerfahrungen. Nicht nur in Schule und Studium, sondern auch im alltäglichen Leben müssen wir Wege finden, um etwas zu bekommen, zu erreichen oder zu erfüllen. Nur wenige dieser Lernerfahrungen durchlaufen unsere bewusste Reflexion. Wir lernen zu gehen, zu sprechen, zu sitzen, zu kommunizieren, ein Instrument zu spielen – und dann wiederholen wir diese gelernten Muster ganz automatisch.

Der Fokus der Wahrnehmung ist beim Lernen zumeist auf ein Ziel gerichtet und Anerkennung vom sozialen Umfeld erhält man gewöhnlich, wenn diese Ziele schnell erreicht sind. Wie aber ist man dabei mit sich selbst im Ganzen umgegangen? Man mag sich ganz der Bewältigung einer technisch anspruchsvollen Passage am Instrument widmen und die Aufmerksamkeit auf Noten und Finger konzentrieren: Man wird sein ganzes Wesen mit seinen physischen und mentalen Aspekten dabei auf eine bestimmte Weise gebrauchen und diesen Gebrauch mit einüben – ob man will oder nicht.

Im Fokus der Betrachtung in der Alexander-Technik sind unsere Gewohnheiten, die allzu oft die versteckten Ursachen von Schmerzen, Angespanntheit, Nervosität, Stress und Unmut sind und die sich in unserer Art zu gehen, zu atmen und zu sitzen zeigen. Es ist jenes unreflektiert Gelernte, das das Gefühl erzeugen kann, festgelegt zu sein, nicht weiter zu kommen oder einer Veränderung zu bedürfen.

Man lernt von der Alexander-Technik keine Übungen, die einfach nur eine bestimmte Körperfunktion oder die Koordination trainieren. Die Übung besteht darin, seinen Körpereinsatz zu reflektieren und einen Weg aus der Gewohnheit zu finden, während man tut, was man immer tut: gehen, sitzen, ein Instrument spielen… Der Lehrer begleitet diesen Prozess, indem er vorwiegend über Berührung mit seinen Händen „lehrt“. Dies hat nachhaltige Folgen und ist nicht nur eine Sache des Sich-Besser-Fühlens: Die Befreiung aus Gewohnheiten hat entscheidende Auswirkungen auf die Weiterentwicklung von Talenten und Fähigkeiten, auf die körperliche und seelische Gesundheit, auf geistige Präsenz und auf das Reaktionsverhalten.

Von Anfang an ein Instrument mit solch bewusster Führung zu lernen, erscheint demnach wie ein Ideal. Als Instrumentallehrer könnte es uns sehr interessieren, mit solchem Wissen unseren Schülern gegenüberzutreten.

Der Alexander-Technik-Unterricht erfolgt normalerweise als Einzelstunde, und der Erfolg der Methode beruht auf einem Prozess der Veränderung, der gewöhnlich ein bis zwei Jahre von einem Lehrer begleitet wird.  Bei den querwind Flötentagen wird es sowohl die Gruppenveranstaltung „Einführung in die Alexandertechnik“ als auch die Möglichkeit zum Einzelcoaching geben.

Dr. Flute

Dozent: Rudolf Döbler
Uhrzeit: 17:00 – 18:00 Uhr
Dauer: 60 Min

Warum klingen meine tiefen Töne so leise? Warum schmerzt mein rechter kleiner Finger? Meine Höhe klingt so rauschig, was tun?

Solche und andere Fragen kann man in die offene Gruppensprechstunde von „Dr. Flute“ bringen. Gemeinsam suchen wir nach Ursachen und Lösungen, um Ihr Flötenspiel zu verbessern.

Die andere Form des individuellen Unterrichts.

(Aufnahme-)Prüfung – worauf kommt es an?

Dozent: Robert Pot
Uhrzeit: 17:00 – 18:00 Uhr
Dauer: 60 Min

Eine Prüfungssituation unterscheidet sich von einem Konzert vor allem dadurch, dass der Jury oft nur wenig Zeit zur Beurteilung zur Verfügung steht. Robert Pot zeigt aus dem Blickwinkel der Jury, welche Feinheiten eine Prüfungskommission hören möchte. Wir arbeiten an mehreren Musikbeispielen, um diese Feinheiten gezielt zu üben.

Freitag, 27. Mai 2022

Warming up

Dozent: Robert Pot
Uhrzeit: 08:30-09:00 Uhr
Dauer: 30 Min

Ein herrlicher Anfang des Flötentages! Gut Aufwachen und Aufwärmen in fünfzehn Minuten – natürlich mit der Flöte in der Hand. Praktische Übungen für jeden Tag, um den Körper aufzuwecken, den schläfrigen Ansatz zu aktivieren, sowie Atmung, Ton und Finger Fitness in Gang zu bringen.

Einführung in die Alexandertechnik

Dozentin: Lisa Wenzel
Uhrzeit. 09:00-10:00 Uhr
Dauer: 60 min

Der Mensch macht stets und beständig Lernerfahrungen. Nicht nur in Schule und Studium, sondern auch im alltäglichen Leben müssen wir Wege finden, um etwas zu bekommen, zu erreichen oder zu erfüllen. Nur wenige dieser Lernerfahrungen durchlaufen unsere bewusste Reflexion. Wir lernen zu gehen, zu sprechen, zu sitzen, zu kommunizieren, ein Instrument zu spielen – und dann wiederholen wir diese gelernten Muster ganz automatisch.

Der Fokus der Wahrnehmung ist beim Lernen zumeist auf ein Ziel gerichtet und Anerkennung vom sozialen Umfeld erhält man gewöhnlich, wenn diese Ziele schnell erreicht sind. Wie aber ist man dabei mit sich selbst im Ganzen umgegangen? Man mag sich ganz der Bewältigung einer technisch anspruchsvollen Passage am Instrument widmen und die Aufmerksamkeit auf Noten und Finger konzentrieren: Man wird sein ganzes Wesen mit seinen physischen und mentalen Aspekten dabei auf eine bestimmte Weise gebrauchen und diesen Gebrauch mit einüben – ob man will oder nicht.

Im Fokus der Betrachtung in der Alexander-Technik sind unsere Gewohnheiten, die allzu oft die versteckten Ursachen von Schmerzen, Angespanntheit, Nervosität, Stress und Unmut sind und die sich in unserer Art zu gehen, zu atmen und zu sitzen zeigen. Es ist jenes unreflektiert Gelernte, das das Gefühl erzeugen kann, festgelegt zu sein, nicht weiter zu kommen oder einer Veränderung zu bedürfen.

Man lernt von der Alexander-Technik keine Übungen, die einfach nur eine bestimmte Körperfunktion oder die Koordination trainieren. Die Übung besteht darin, seinen Körpereinsatz zu reflektieren und einen Weg aus der Gewohnheit zu finden, während man tut, was man immer tut: gehen, sitzen, ein Instrument spielen… Der Lehrer begleitet diesen Prozess, indem er vorwiegend über Berührung mit seinen Händen „lehrt“. Dies hat nachhaltige Folgen und ist nicht nur eine Sache des Sich-Besser-Fühlens: Die Befreiung aus Gewohnheiten hat entscheidende Auswirkungen auf die Weiterentwicklung von Talenten und Fähigkeiten, auf die körperliche und seelische Gesundheit, auf geistige Präsenz und auf das Reaktionsverhalten.

Von Anfang an ein Instrument mit solch bewusster Führung zu lernen, erscheint demnach wie ein Ideal. Als Instrumentallehrer könnte es uns sehr interessieren, mit solchem Wissen unseren Schülern gegenüberzutreten.

Der Alexander-Technik-Unterricht erfolgt normalerweise als Einzelstunde, und der Erfolg der Methode beruht auf einem Prozess der Veränderung, der gewöhnlich ein bis zwei Jahre von einem Lehrer begleitet wird.  Bei den querwind Flötentagen wird es sowohl die Gruppenveranstaltung „Einführung in die Alexandertechnik“ als auch die Möglichkeit zum Einzelcoaching geben.

Piccolo

Dozent: Rudolf Döbler
Uhrzeit: 10:00-11:00 Uhr
Dauer: 60 min

Die kleine Flöte ist ein piepsiges skurriles Nebeninstrument – halt! Schon verloren! Wir haben es hier mit einem ernstzunehmenden Instrument zu tun, auf dem klangliche Schönheit und Flexibilität in allen Registern erreichbar ist. Das werden wir gemeinsam ausprobieren.

Dr. Flute

Dozent: Robert Pot
Uhrzeit: 11:00-12:00 Uhr
Dauer: 60 min

Warum klingen meine tiefen Töne so leise? Warum schmerzt mein rechter kleiner Finger? Meine Höhe klingt so rauschig, was tun?Solche und andere Fragen kann man in die offene Gruppensprechstunde von „Dr. Flute“ bringen. Gemeinsam suchen wir nach Ursachen und Lösungen, um Ihr Flötenspiel zu verbessern.

Die andere Form des individuellen Unterrichts.

Zeig was du kannst! Mentales Training

Dozentin: Mona Köppen
Uhrzeit: 11:00 – 12:00 Uhr
Dauer: 60 min

Hast du auch manchmal das Gefühl, beim Auftritt, Vorspiel oder in der Prüfung nicht das abrufen zu können, wozu du technisch oder emotional in der Lage bist?
Zeigt sich das bei dir z.B. in gesteigertem Lampenfieber, Auftrittsangst, Blockaden oder Blackouts?

Meist in Verbindung mit körperlichen Symptomen wie z.B. Schwitzen, falscher Atmung, Mundtrockenheit oder Zittern?

Wenn du wissen willst, wie du abrufst, was du wirklich drauf hast, effektiver übst, entspannter und fokussierter zum nächsten Auftritt gehst, schnelle Stressreduktionstechniken anwenden kannst, dann ist der „Zeig was du kannst“-Workshop genau richtig für dich.

Wie entstehen Angst und Blockaden?
Welche Folgen haben Stress?
Was passiert dabei im Gehirn?
Wie lassen sich Angst und Blockaden effektiv lösen?
Wie komme ich an mein „Erlerntes“ ran?

Während der querwind-Flötentage wird es auch die Möglichkeit geben, vor Ort ein Einzelcoaching zu buchen.

Intonation und Dynamik für das Querwind-Orchester

Dozent: Robert Pot
Uhrzeit: 17:00-18:00 Uhr
Dauer: 60 min

Da hat ein Flötenorchester sauber eingestimmt, der Anfang eines Stückes klingt prima. Dann kommt ein crescendo und die Intonation geht buchstäblich „flöten“. An einem Orchesterstück probieren wir aus, wie sich Dynamik und Intonation besser in den Griff bekommen lassen.

Barockmusik auf der modernen Flöte – die Fantasien von Georg Philipp Telemann

Dozent: Karl Kaiser
Uhrzeit: 15:30-18:00 Uhr
Dauer: 180 min

(bitte Teilnahmewunsch und Tonart/Nr. der gewählten Fantasie bei der Anmeldung angeben)

Von Karl Kaiser, einem Meister der Traversflöte, werden wir erfahren, wie die Fantasien von Telemann aus dem Blickwinkel des Traversflötisten auf modernen Flöten adäquat interpretiert werden können.

Telemann schrieb für seine Lieblingsinstrumente -Traversflöte, Violine, Viola da gamba und Cembalo- , die Instrumente der „Pariser Quartette“, jeweils Fantasien ohne Begleitung. Das ist für das „Generalbasszeitalter“ ausgesprochen ungewöhnlich, weil der Basso continuo das Fundament der musikalischen Denkweise von etwa 1600 bis 1800 war.
In den zwölf Fantasien für Flöte faltet der Komponist einen Kosmos von Formen, Ideen, Spielweisen und Techniken auf, die als Kompendium in der hochbarocken Flötenmusik in dieser Weise nicht ein zweites Mal zu finden  sind. Dabei liegen diese Stücke eigentlich ausgesprochen unbequem auf der Flöte und sind auch gar nicht leicht als Konzertstücke zu vermitteln. Aber wahrscheinlich sind sie zum eigenen Studium gedacht, in ähnlicher Weise wie Bach seine Inventionen und das „Wohltemperierte Clavier“ konzipierte.

Der Workshop versucht herauszufinden, welche Ansätze technischer und musikalischer Art auf dem modernen Instrument bei der Interpretation dieser Fantasien angemessen sind. Es geht nicht darum, mit der Böhmflöte die Traversflöte zu imitieren, sondern aus der Kenntnisnahme des „Originalinstrumentes“ auf dem modernen Instrument eine eigene Sprache zu finden.

Samstag, 28. Mai 2022

Warming up

Dozent: Robert Pot
Uhrzeit: 08:30-09:00 Uhr
Dauer: 30 min

Ein herrlicher Anfang des Flötentages! Gut Aufwachen und Aufwärmen in fünfzehn Minuten – natürlich mit der Flöte in der Hand. Praktische Übungen für jeden Tag, um den Körper aufzuwecken, den schläfrigen Ansatz zu aktivieren, sowie Atmung, Ton und Finger Fitness in Gang zu bringen.

Einführung in die Alexandertechnik

Dozentin: Lisa Wenzel
Uhrzeit: 09:00-10:00 Uhr
Dauer: 60 min

Der Mensch macht stets und beständig Lernerfahrungen. Nicht nur in Schule und Studium, sondern auch im alltäglichen Leben müssen wir Wege finden, um etwas zu bekommen, zu erreichen oder zu erfüllen. Nur wenige dieser Lernerfahrungen durchlaufen unsere bewusste Reflexion. Wir lernen zu gehen, zu sprechen, zu sitzen, zu kommunizieren, ein Instrument zu spielen – und dann wiederholen wir diese gelernten Muster ganz automatisch.

Der Fokus der Wahrnehmung ist beim Lernen zumeist auf ein Ziel gerichtet und Anerkennung vom sozialen Umfeld erhält man gewöhnlich, wenn diese Ziele schnell erreicht sind. Wie aber ist man dabei mit sich selbst im Ganzen umgegangen? Man mag sich ganz der Bewältigung einer technisch anspruchsvollen Passage am Instrument widmen und die Aufmerksamkeit auf Noten und Finger konzentrieren: Man wird sein ganzes Wesen mit seinen physischen und mentalen Aspekten dabei auf eine bestimmte Weise gebrauchen und diesen Gebrauch mit einüben – ob man will oder nicht.

Im Fokus der Betrachtung in der Alexander-Technik sind unsere Gewohnheiten, die allzu oft die versteckten Ursachen von Schmerzen, Angespanntheit, Nervosität, Stress und Unmut sind und die sich in unserer Art zu gehen, zu atmen und zu sitzen zeigen. Es ist jenes unreflektiert Gelernte, das das Gefühl erzeugen kann, festgelegt zu sein, nicht weiter zu kommen oder einer Veränderung zu bedürfen.

Man lernt von der Alexander-Technik keine Übungen, die einfach nur eine bestimmte Körperfunktion oder die Koordination trainieren. Die Übung besteht darin, seinen Körpereinsatz zu reflektieren und einen Weg aus der Gewohnheit zu finden, während man tut, was man immer tut: gehen, sitzen, ein Instrument spielen… Der Lehrer begleitet diesen Prozess, indem er vorwiegend über Berührung mit seinen Händen „lehrt“. Dies hat nachhaltige Folgen und ist nicht nur eine Sache des Sich-Besser-Fühlens: Die Befreiung aus Gewohnheiten hat entscheidende Auswirkungen auf die Weiterentwicklung von Talenten und Fähigkeiten, auf die körperliche und seelische Gesundheit, auf geistige Präsenz und auf das Reaktionsverhalten.

Von Anfang an ein Instrument mit solch bewusster Führung zu lernen, erscheint demnach wie ein Ideal. Als Instrumentallehrer könnte es uns sehr interessieren, mit solchem Wissen unseren Schülern gegenüberzutreten.

Der Alexander-Technik-Unterricht erfolgt normalerweise als Einzelstunde, und der Erfolg der Methode beruht auf einem Prozess der Veränderung, der gewöhnlich ein bis zwei Jahre von einem Lehrer begleitet wird.  Bei den querwind Flötentagen wird es sowohl die Gruppenveranstaltung „Einführung in die Alexandertechnik“ als auch die Möglichkeit zum Einzelcoaching geben.

Offener Meisterkurs mit Ian Clarke

Dozent: Ian Clarke
Uhrzeit: 09:00-12:00 Uhr
Dauer: 180 min

In diesem Meisterkurs, der allen Teilnehmern offensteht, unterrichtet Ian Clarke seine eigenen Werke. Bitte Teilnahmewunsch bei der Anmeldung angeben.

Flötenwerke von Ian Clarke

Solo Flute:

The Great Train Race
Zoom Tube
Beverley (published with Deep Blue)

Flute & Piano:

Sunstreams* (published with Sunday Morning)
Sunday Morning (published with Sunstreams)
Hypnosis* (available separately and in a collection with Spiral Lament and The Mad Hatter)
Spiral Lament (available separately and in a collection with Hypnosis and The Mad Hatter)
Deep Blue
The Mad Hatter* (available separately and in a collection with Hypnosis and Spiral Lament)
Orange Dawn
Touching the Ether
Hatching Aliens

(* no extended techniques)

Flute & Backing CD:

T R K s
Tuberama
Within … (solo flute version)

Schnupperkurs Traversflöte

Dozentin: Anja Thomann
Uhrzeiten:

  • 13:30-14:30 Uhr
  • 15:00-16:00 Uhr
  • 17:00-18:00 Uhr

Dauer: jeweils 60 min

Wie fühlt es sich an, auf einer Traversflöte zu spielen? Wer als Querflötist(in) schon mal Gelegenheit hatte, eine Traversflöte in der Hand zu haben, merkt schnell, wie groß die Unterschiede zur modernen Flöte sind. In diesem Workshop gibt es Gelegenheit, in kleinen Gruppen mit der Traversflöte ein wenig vertraut zu werden. Zur Vertiefung gibt es die Möglichkeit, nach einer Stunde am Samstag eine Wiederholungsstunde am Sonntag zu „schnuppern“.

Wir danken der Fa. Martin Wenner- Flötenbau für die großzügige Bereitstellung von Traversflöten.

Dr. Flute

Dozenten: Robert Pot
Uhrzeit: 17:30 – 18:30 Uhr
Dauer: 60 min

Warum klingen meine tiefen Töne so leise? Warum schmerzt mein rechter kleiner Finger? Meine Höhe klingt so rauschig, was tun?

Solche und andere Fragen kann man in die offene Gruppensprechstunde von „Dr. Flute“ bringen. Gemeinsam suchen wir nach Ursachen und Lösungen, um Ihr Flötenspiel zu verbessern.

Die andere Form des individuellen Unterrichts.

Ton – Körper – Atmung

Dozent: Rudolf Döbler
Uhrzeit. 17:30 – 18:30 Uhr
Dauer: 60 min

Flöte spielen wir nicht nur mit Mund und Lunge, sondern mit dem ganzen Körper. Deshalb probieren wir in diesem Workshop Übungen aus zu Körperhaltung, Atmung und Klangverbesserung, die die natürlichen Ressourcen unseres Körpers optimaler nutzen.

Klangfarben – nie gehört!

Dozent: Robert Pot
Uhrzeit: 19:00-20:00 Uhr
Dauer: 60 min

Als Musiker spüren wir selbst so viele Emotionen, wenn wir spielen. Dann versuchen wir unsere Gefühle in Klang umzusetzen, um sie zu kommunizieren. Wir verändern irgendetwas, und heraus kommt etwas sehr Unzuverlässiges. Wie kann ich meine Emotionen in Klangfarben umsetzen? Mit einfachen Musikbeispielen arbeiten wir an einer komplexen Technik, um unsere Emotionen in Musik zu verwandeln.

Sonntag, 29. Mai 2022

Warming up

Dozent: Robert Pot
Uhrzeit: 08:30-09:00 Uhr
Dauer: 30 min

Ein herrlicher Anfang des Flötentages! Gut Aufwachen und Aufwärmen in fünfzehn Minuten – natürlich mit der Flöte in der Hand. Praktische Übungen für jeden Tag, um den Körper aufzuwecken, den schläfrigen Ansatz zu aktivieren, sowie Atmung, Ton und Finger Fitness in Gang zu bringen.

Artikulation sonnenklar

Dozent: Robert Pot
Uhrzeit: 10:00-11:00 Uhr
Dauer: 60 min

Eine klare Artikulation möchte jede und jeder gerne haben, aber was ist dabei wichtig: Ein klarer Konsonant? Eine gute Atmung und Luftführung? Ein guter Klang? Wir klären die existierenden „Mythen“ über Artikulation und üben die Prinzipien für den Aufbau einer guten Doppelzunge mit besserem Klang.

Technik üben

Dozent: Rudolf Döbler
Uhrzeit: 11:00-12:00 Uhr
Dauer: 60 min

Wenn wir Tonleitern und Akkorde etc. nicht als stupide Fingertechnik betrachten, sondern mit Ohr, Herz und Verstand üben, lässt sich manche technische Schwierigkeit leichter bewältigen – und wir haben vielleicht sogar Spass dabei!

Moderne Spieltechniken

Dozent: Ian Clarke
Uhrzeit: 09:00-10:00 Uhr
Dauer: 60 min

(Extended) Techniques in the 21st Century: making music with more colours – a friendly approach for all

The sound of the western flute has been developed since the end of 20th century and Ian Clarke – one of the masters of making music with the extended flute palette – helps us to to make them more accessible, to demystify the notation, and to enjoy their expressive possibilities. Clarke’s compositions make use of techniques like jet whistles, timbral trills, alternative fingerings and simultaneous singing and playing. He will use examples from his compositions to explain how easy it is to apply these techniques.

Offener Meisterkurs mit Werken von Ian Clarke

Dozent: Ian Clarke
Uhrzeit: 10:00-12:00 Uhr
Dauer: 120 min

In diesem Meisterkurs, der allen Teilnehmern offensteht, unterrichtet Ian Clarke seine eigenen Werke. Bitte Teilnahmewunsch bei der Anmeldung angeben.

Flötenwerke von Ian Clarke

Solo Flute:

The Great Train Race
Zoom Tube
Beverley (published with Deep Blue)

Flute & Piano:

Sunstreams* (published with Sunday Morning)
Sunday Morning (published with Sunstreams)
Hypnosis* (available separately and in a collection with Spiral Lament and The Mad Hatter)
Spiral Lament (available separately and in a collection with Hypnosis and The Mad Hatter)
Deep Blue
The Mad Hatter* (available separately and in a collection with Hypnosis and Spiral Lament)
Orange Dawn
Touching the Ether
Hatching Aliens

(* no extended techniques)

Flute & Backing CD:

T R K s
Tuberama
Within … (solo flute version)

Schnupperkurs Traversflöte

Dozentin: Anja Thomann
Uhrzeiten:

  • 09:00-10:00 Uhr
  • 10:00-12:00 Uhr
  • 11:00-12:00 Uhr

Dauer: jeweils 60 min

Wie fühlt es sich an, auf einer Traversflöte zu spielen? Wer als Querflötist(in) schon mal Gelegenheit hatte, eine Traversflöte in der Hand zu haben, merkt schnell, wie groß die Unterschiede zur modernen Flöte sind. In diesem Workshop gibt es Gelegenheit, in kleinen Gruppen mit der Traversflöte ein wenig vertraut zu werden. Zur Vertiefung gibt es die Möglichkeit, nach einer Stunde am Samstag eine Wiederholungsstunde am Sonntag zu „schnuppern“.

Wir danken der Fa. Martin Wenner- Flötenbau für die großzügige Bereitstellung von Traversflöten.

Themenschwerpunkte

Barockmusik

mit Prof. Karl Kaiser (Freitag) (bitte Teilnahmewunsch und Tonart/Nr. der gewählten Fantasie bei der Anmeldung angeben)

Von Karl Kaiser, einem Meister der Traversflöte, werden wir erfahren, wie die Fantasien von Telemann aus dem Blickwinkel des Traversflötisten auf modernen Flöten adäquat interpretiert werden können.

Telemann schrieb für seine Lieblingsinstrumente – Traversflöte, Violine, Viola da gamba und Cembalo – die Instrumente der „Pariser Quartette“, jeweils Fantasien ohne Begleitung. Das ist für das „Generalbasszeitalter“ ausgesprochen ungewöhnlich, weil der Basso continuo das Fundament der musikalischen Denkweise von etwa 1600 bis 1800 war.

In den zwölf Fantasien für Flöte faltet der Komponist einen Kosmos von Formen, Ideen, Spielweisen und Techniken auf, die als Kompendium in der hochbarocken Flötenmusik in dieser Weise nicht ein zweites Mal zu finden sind. Dabei liegen diese Stücke eigentlich ausgesprochen unbequem auf der Flöte und sind auch gar nicht leicht als Konzertstücke zu vermitteln. Aber wahrscheinlich sind sie zum eigenen Studium gedacht, in ähnlicher Weise wie Bach seine Inventionen und das „Wohltemperierte Clavier“ konzipierte.

Der Workshop versucht herauszufinden, welche Ansätze technischer und musikalischer Art auf dem modernen Instrument bei der Interpretation dieser Fantasien angemessen sind. Es geht nicht darum, mit der Böhmflöte die Traversflöte zu imitieren, sondern aus der Kenntnisnahme des „Originalinstrumentes“ auf dem modernen Instrument eine eigene Sprache zu finden.

mit Anja Thomann (Samstag)

Wie fühlt es sich an, auf einer Traversflöte zu spielen? Wer als Querflötist:in schon mal Gelegenheit hatte, eine Traversflöte in der Hand zu haben, merkt schnell, wie groß die Unterschiede zur modernen Flöte sind. In diesem Workshop gibt es Gelegenheit, in kleinen Gruppen mit der Traversflöte ein wenig vertraut zu werden. Zur Vertiefung gibt es die Möglichkeit, nach einer Stunde am Samstag eine Wiederholungsstunde am Sonntag zu „schnuppern“.

Wir danken der Fa. Martin Wenner-Flötenbau für die großzügige Bereitstellung von Traversflöten.

mit Karl Kaiser (Freitag)

Karl Kaiser stellt in dem Gesprächskonzert verschiedene Traversflötentypen vor, erläutert deren Bauweise und Klang und spielt jeweils ein charakteristisches Solostück.

Neue Musik

mit Ian Clarke

Beschreibungstext folgt

(Extended) Techniques in the 21st Century: making music with more colours – a friendly approach for all

The sound of the western flute has been developed since the end of 20th century and Ian Clarke – one of the masters of making music with the extended flute palette – helps us to to make them more accessible, to demystify the notation, and to enjoy their expressive possibilities. Clarke’s compositions make use of techniques like jet whistles, timbral trills, alternative fingerings and simultaneous singing and playing. He will use examples from his compositions to explain how easy it is to apply these techniques.

In diesem Meisterkurs, der allen Teilnehmer:innen offensteht, unterrichtet Ian Clarke seine eigenen Werke. Bitte Teilnahmewunsch bei der Anmeldung angeben.

Flötenwerke von Ian Clarke:

Solo Flute:
The Great Train Race
Zoom Tube
Beverley (published with Deep Blue)

Flute & Piano:
Sunstreams* (published with Sunday Morning)
Sunday Morning (published with Sunstreams)
Hypnosis* (available separately and in a collection with Spiral Lament and The Mad Hatter)
Spiral Lament (available separately and in a collection with Hypnosis and The Mad Hatter)
Deep Blue
The Mad Hatter* (available separately and in a collection with Hypnosis and Spiral Lament)
Orange Dawn
Touching the Ether
Hatching Aliens

(* no extended techniques)

Flute & Backing CD:
T R K s
Tuberama
Within … (solo flute version)

Stundenplan für querwind

Querwind Festival - BDB Akademie Staufen - Meisterkurse, Workshops & Kurse für Querflöte

Im Stundenplan von querwind findest Du die Übersicht aller Kurse, Workshops, Zeiten und Räume:

Stundenplan öffnen (PDF)

Die querwind Konzerte

Eröffnungskonzert

  • Donnerstag, 26. Mai 2022
  • 20:00 Uhr
  • im Orchestersaal der BDB Akademie Staufen

Eröffnungskonzert mit dem Ensemble 7211

Rudolf Döbler und Robert Pot – Flöten
Hagen Reisbach – Klavier

Die Eintrittskarten für dieses Konzert sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter 07633 92313-0 möglich.

Gesprächskonzert Karl Kaiser

  • Freitag, 27. Mai 2022
  • 14:30 Uhr
  • im Orchestersaal der BDB-Akademie Staufen

Die Eintrittskarten für dieses Konzert sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter 07633 92313-0 möglich.

Meisterkonzert

  • Freitag, 27. Mai 2022
  • 20:00 Uhr
  • im Orchestersaal der BDB-Akademie Staufen

Mario Caroli – Flöte
Ian Clarke – Flöte
Anna Dina Schick Bjørn-Larsen – Flöte
Henrik Wiese – Flöte
Yoko Müller-Takahashi – Klavier

Die Eintrittskarten für dieses Konzert sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter 07633 92313-0 möglich.

Teil1: Abschlusskonzert flute4kids&teens

  • Samstag, 28. Mai 2022
  • 16:00 Uhr
  • im Orchestersaal der BDB Akademie Staufen

Die Eintrittskarten für dieses Konzert sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter 07633 92313-0 möglich.

Teil2: Konzert mit Ian Clarke

  • Samstag, 28. Mai 2022
  • 16:30 Uhr
  • im Orchestersaal der BDB Akademie Staufen

Die Eintrittskarten für dieses Konzert sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter 07633 92313-0 möglich.

Querwind Abschlusskonzert 1

  • Samstag, 28. Mai 2022
  • 20:00 Uhr
  • im Orchestersaal der BDB Akademie Staufen

Die Eintrittskarten für dieses Konzert sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter 07633 92313-0 möglich.

Querwind Abschlusskonzert 2

  • Sonntag, 29. Mai 2022
  • 13:00 Uhr
  • im Orchestersaal der BDB Akademie Staufen

Die Eintrittskarten für dieses Konzert sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind unter 07633 92313-0 möglich.

klangART – Die Fachausstellung zu querwind

klangART Fachausstellung - BDB Akademie Staufen

Die klangART ist Teil des Bildungsauftrags der BDB Akademie Staufen. Und wer könnte ihn besser erfüllen als die Partner des BDB aus dem Instrumentenbau, den Musikverlagen und dem Musikalienhandel. Bei der klangART präsentieren sie ihre Neuheiten und Besonderheiten und bieten Ihnen die Möglichkeit, neue Literatur kennenzulernen, sich über technische Neuerungen zu informieren, Instrumente zu testen und Zubehör auszuprobieren. Mehr noch: Zwei Tage lang stehen die Fachleute aus dem Instrumentenbau, den Musikverlagen und dem Musikalienhandel Ihnen Rede und Antwort, bieten Reparaturwerkstätten, Kurse zu Instrumentenpflege und Workshops rund um ihre Innovationen an. Mit ihrer Handwerkskunst, ihrer Expertise und ihrem Knowhow runden sie das bunte Mosaik aus musikalischer Fortbildung, Information und Austausch erst ab. Nutzen auch Sie das Angebot unserer Partner und besuchen Sie die klangART.

Der Besuch der klangART steht allen interessierten Flötisten offen. Der Eintritt ist frei.

Kategorien & Preise

Übersicht der Kategorien

F 1

Flötenorchester für Amateur:innen & orchesterbegeisterte Profis
  • Basisprogramm
  • Vollpension
  • Übernachtung im Mehrbettzimmer
  • Kein Einzelunterricht
  • 320,- EUR
  • 220,- EUR unter 18 Jahre

F 2

Kammermusik für fortgeschrittene Amateur:innen, Studienanwärter:innen, Studierende & Profis
  • Basisprogramm
  • Vollpension
  • Übernachtung im Mehrbettzimmer
  • 1 x Einzelunterricht
  • 370,- EUR
  • 270,- EUR unter 18 Jahre

F 3

Meisterkurs für fortgeschrittene Amateur:innen, Studienanwärter:innen, Studierende & Profis
  • Basisprogramm
  • Vollpension
  • Übernachtung im Mehrbettzimmer
  • 3 x Unterricht im Meisterkurs
  • 470,- EUR
  • 370,- EUR unter 18 Jahre

F 4

Flute4Kids + Teens
  • Querflötenspiel für Kinder & Jugendliche mit mindestens 2 Jahren Spielerfahrung
  • Alter: 8 bis 14 Jahre
  • 0,- EUR

F 5

Flute4Education
  • Tageskurs für Lehrkräfte
  • Vollpension
  • Preis folgt in Kürze

Basisprogramm – enthalten in allen Kategorien

Dozent: Robert Pot

Ein herrlicher Anfang des Flötentages! Gut Aufwachen und Aufwärmen in fünfzehn Minuten – natürlich mit der Flöte in der Hand. Praktische Übungen für jeden Tag, um den Körper aufzuwecken, den schläfrigen Ansatz zu aktivieren, sowie Atmung, Ton und Finger-Fitness in Gang zu bringen.

Dozenten: Robert Pot und Rudolf Döbler (abwechselnd)

Warum klingen meine tiefen Töne so leise? Warum schmerzt mein rechter kleiner Finger? Meine Höhe klingt so rauschig, was tun? Solche und andere Fragen kann man in die offene Gruppensprechstunde von „Dr. Flute“ bringen. Gemeinsam suchen wir nach Ursachen und Lösungen, um Ihr Flötenspiel zu verbessern. Die andere Form des individuellen Unterrichts!

Dozent:innen: Rudolf Döbler und Robert Pot

Mehr dazu unter Workshops

Näheres hierzu unter Themenschwerpunkt Barockmusik

Näheres hierzu unter Themenschwerpunkt Barockmusik

Näheres hierzu unter Themenschwerpunkt „Neue Musik“

Dozent: Robert Pot

Das Unterrichtsforum wendet sich an Musikschullehrer:innen und Privatmusiklehrer:innen, aber auch an Laienlehrer:innen.

Das Unterrichtsforum versteht sich als Plattform für Themen aus der Unterrichtspraxis. Nach jahrelangem Unterrichten stauen sich so manche Problemfelder oder Schwierigkeiten an, für die ein Austausch mit anderen Flötenlehrer:innen nützlich sein kann. In diesem Forum werden wir nicht nur lernen, sondern auch lehren, Erfahrungen austauschen, Flöte spielen und Klangbeispiele  und Übungen ausprobieren.

Robert Pot leitet seit vielen Jahren Dozent:innenworkshops und wird einige Themen vorbereiten. Genauso erwünscht ist es, dass die Teilnehmer:innen ihre eigenen Themen und Problemfelder des Unterrichtens ins Forum einbringen.

Dozent:innen: Lisa Wenzel

Der Mensch macht stets und beständig Lernerfahrungen. Nicht nur in Schule und Studium, sondern auch im alltäglichen Leben müssen wir Wege finden, um etwas zu bekommen, zu erreichen oder zu erfüllen. Nur wenige dieser Lernerfahrungen durchlaufen unsere bewusste Reflexion. Wir lernen zu gehen, zu sprechen, zu sitzen, zu kommunizieren, ein Instrument zu spielen – und dann wiederholen wir diese gelernten Muster ganz automatisch.

Der Fokus der Wahrnehmung ist beim Lernen zumeist auf ein Ziel gerichtet und Anerkennung vom sozialen Umfeld erhält man gewöhnlich, wenn diese Ziele schnell erreicht sind. Wie aber ist man dabei mit sich selbst im Ganzen umgegangen? Man mag sich ganz der Bewältigung einer technisch anspruchsvollen Passage am Instrument widmen und die Aufmerksamkeit auf Noten und Finger konzentrieren: Man wird sein ganzes Wesen mit seinen physischen und mentalen Aspekten dabei auf eine bestimmte Weise gebrauchen und diesen Gebrauch mit einüben – ob man will oder nicht.

Im Fokus der Betrachtung in der Alexander-Technik sind unsere Gewohnheiten, die allzu oft die versteckten Ursachen von Schmerzen, Angespanntheit, Nervosität, Stress und Unmut sind und die sich in unserer Art zu gehen, zu atmen und zu sitzen zeigen. Es ist jenes unreflektiert Gelernte, das das Gefühl erzeugen kann, festgelegt zu sein, nicht weiter zu kommen oder einer Veränderung zu bedürfen.

Man lernt von der Alexander-Technik keine Übungen, die einfach nur eine bestimmte Körperfunktion oder die Koordination trainieren. Die Übung besteht darin, seinen Körpereinsatz zu reflektieren und einen Weg aus der Gewohnheit zu finden, während man tut, was man immer tut: gehen, sitzen, ein Instrument spielen… Die Lehrperson begleitet diesen Prozess, indem er vorwiegend über Berührung mit seinen Händen „lehrt“. Dies hat nachhaltige Folgen und ist nicht nur eine Sache des Sich-Besser-Fühlens: Die Befreiung aus Gewohnheiten hat entscheidende Auswirkungen auf die Weiterentwicklung von Talenten und Fähigkeiten, auf die körperliche und seelische Gesundheit, auf geistige Präsenz und auf das Reaktionsverhalten.

Von Anfang an ein Instrument mit solch bewusster Führung zu lernen, erscheint demnach wie ein Ideal. Als Instrumentallehrer:in könnte es uns sehr interessieren, mit solchem Wissen unseren Schüler:innen gegenüberzutreten.

Der Alexander-Technik-Unterricht erfolgt normalerweise als Einzelstunde, und der Erfolg der Methode beruht auf einem Prozess der Veränderung, der gewöhnlich ein bis zwei Jahre von einer Lehrperson begleitet wird.  Bei querwind wird es sowohl die Gruppenveranstaltung „Einführung in die Alexandertechnik“ als auch die Möglichkeit zum Einzelcoaching geben.

Dozent:innen: Mona Köppen

Zeig, was du kannst! – Workshop für mentales Training

Hast du auch manchmal das Gefühl, beim Auftritt, Vorspiel oder in der Prüfung nicht das abrufen zu können, wozu du technisch oder emotional in der Lage bist? Zeigt sich das bei dir z.B. in gesteigertem Lampenfieber, Auftrittsangst, Blockaden oder Blackouts? Meist in Verbindung mit körperlichen Symptomen wie z.B. Schwitzen, falscher Atmung, Mundtrockenheit oder Zittern?

Wenn du wissen willst, wie du abrufst, was du wirklich drauf hast, effektiver übst, entspannter und fokussierter zum nächsten Auftritt gehst, schnelle Stressreduktionstechniken anwenden kannst, dann ist der „Zeig was du kannst“-Workshop genau richtig für dich.

  • Wie entstehen Angst und Blockaden?
  • Welche Folgen haben Stress?
  • Was passiert dabei im Gehirn?
  • Wie lassen sich Angst und Blockaden effektiv lösen?
  • Wie komme ich an mein „Erlerntes“ ran?

Während der querwind-Flötentage wird es auch die Möglichkeit geben, vor Ort am Samstag oder Sonntag ein Einzelcoaching zu buchen.

Als Gasthörer:in beim Meisterkurs teilnehmen.

Die Fachausstellung vor Ort.

Näheres hierzu unter Konzerte

Anmeldung & Buchung für querwind

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Mit der Anmeldung bei querwind stimmen Sie den AGB und Datenschutzbestimmungen der BDB-Musikakademie zu. Zudem sind Sie damit einverstanden,  dass folgende von Ihnen bei der Anmeldung einzugebenden Daten:  Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, Postleitzahl, Ort, Geburtsdatum, Hauptinstrument an den „Bund Deutscher Blasmusikverbände e.V.“ weitergegeben werden, zur Nutzung in der BDB Akademie Staufen in Form von Information zu Fortbildungen und weiteren Lehrgängen innerhalb von Mailings oder Newsletter. Sie können diese Zustimmung jederzeit widerrufen, in dem Sie eine E-Mail mit Widerruf senden an: info@blasmusikverbaende.de

Impressionen von querwind

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