Liebe BDB-Verbands- und Vereinsverantwortliche,
liebe Musikerinnen und Musiker im BDB,

anbei erhalten Sie den heutigen Newsletter BDB aktuell mit der Bitte um Weiterleitung an die Mitgliedsvereine. Er beinhaltet folgende Themen:

BDB extern:

  • Umfrage zur Akustik im Proberaum
  • Erinnerung: Studie „Aspekte des Musizierens in einem Amateurmusikensemble“
  • Erinnerung: DBJ-Online-Seminarreihe „Kindeswohl – Präventions-Arbeit praktisch erklärt“ im März/April
  • Expert:innen für Interviews gesucht – Erfahrung in der Schutzkonzepterstellung
  • Aufholen nach Corona – Anmelden lohnt sich: Noch freie Mittel für das 1. und 2. Quartal 2022
  • Frage der Woche zum Aufholpaket: Erhalte ich nach dem Online-Anmeldeprozess eine Bestätigung per E-Mail?

BDB Akademie:

  • Erfolgreiche Jugendarbeit mit dem Lehrgang für Jugendleiter:innen – Jugendleiter-Basismodul 2022 der BDB-Bläserjugend vom 10. bis 14. April 2022

Weitere Informationen rund um die Amateurmusik finden Sie im Kiosk der Zeitschrift blasmusik unter:
epaper.blasmusix.de
Hier sind alle Ausgaben seit 2012 (auch zum Download) als kostenlose E-Paper abrufb

Es grüßt Sie herzlich aus Staufen

Sina Vogt
Geschäftsstellenleitung


BDB extern

Umfrage zur Akustik im Proberaum

Die meiste Zeit musizieren Amateurmusiker:innen wohl in Proberäumen – diese sind sozusagen die „Heimat“ der Amateurmusik. Es wäre also naheliegend, dass diese Räume ideale Bedingungen bieten. Die Musizierenden sollten sich natürlich wohlfühlen – aber vor allem sollten sie sich selbst und ihre Mitmusiker:innen gut hören. Deshalb sollte der Anspruch an eine passende Raumakustik hoch sein. Längst überfällig zu diesem Thema ist nun Ende letzten Jahres die ISO 23591 mit dem Titel „Akustische Qualitätskriterien für Musikproberäume und -Säle“ erschienen, die zum ersten Mal einen internationalen Standard für die akustische Gestaltung von Proberäumen vorlegt.

Jonas Schira befasst sich hauptberuflich mit der Herstellung raumakustischer Maßnahmen und deren Einsatz. Privat ist er Musiker und spielt in diversen Orchestern und Ensembles im semi-professionellen Amateurbereich. Als Mitglied des Normungsgremiums der neuen ISO 23591 (Acoustic quality criteria for music rehearsal rooms and spaces) wurde er einmal mehr mit der Notwendigkeit konfrontiert, die akustische Situation in Amateurproberäumen in Deutschland und den angrenzenden Nachbarstaaten eingehender zu untersuchen.

Aus diesem Impuls heraus entstand eine Umfrage zur Akustik im Proberaum, zu deren Teilnahme Jonas Schira aufruft. Ziel ist es, eine umfassende Übersicht über die akustische Situation in Musikproberäumen in Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern zu erlangen. Die aktuelle Situation wird anschließend mit den Anforderungen der neuen ISO 23591 (Acoustic quality criteria for music rehearsal rooms and spaces) abgeglichen. Dabei sollen eventuelle Diskrepanzen zwischen Planungsanforderung und aktueller Situation weiter untersucht werden. Personenbezogene Daten werden nicht erhoben. Zu finden ist die Umfrage unter:

bit.ly/3t6iK4x

Bitte füllen Sie die Umfrage nur einmal pro Proberaum bis spätestens Ende März 2022 aus.

Info:

Am 1. März 2022 erscheint die März-Ausgabe der Zeitschrift blasmusik, welche das Thema „Gute Akustik für die Amateurmusik“ schwerpunktmäßig behandelt. Hier gibt Jonas Schira nicht nur Einblick in den Inhalt der ISO 23591, sondern sehr spannende Fakten und Zahlen rund um die Akustik. Sie finden die Zeitschrift (auch zum Download) als kostenloses E-Paper ab dem 1. März 2022 unter:

epaper.blasmusix.de

Erinnerung: Studie „Aspekte des Musizierens in einem Amateurmusikensemble“

Umfrage Gemeinsames Musizieren Neustart Amateuermusik

Während der Pandemie ist die gewohnte Mitwirkung in Amateurmusikensembles nur eingeschränkt oder gar nicht möglich (gewesen). Vor dem Hintergrund dieser „Zwangspause“ untersucht Natalie Röse vom Institut für Musik der Universität Kassel für das Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK des Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. (BMCO) die Bedeutung verschiedener Aspekte des Mitwirkens in einem Ensemble.

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, was das gemeinsame Musizieren in Deutschland ausmacht, welche unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnisse dabei existieren und wie Corona dies beeinflusst (hat).

Damit Perspektiven möglichst vieler verschiedener Musizierender erfasst werden und somit die Vielfalt der Amateurmusikszene abgebildet werden kann, führt Natalie Röse eine Umfrage durch und ruft zur Teilnahme auf. Die Umfrage richtet sich an alle, die in ihrer Freizeit in einem Ensemble spielen oder singen und dauert ca. 15-20 Minuten. Zu finden ist die Umfrage unter:
umfrage.uni-kassel.de/index.php?r=survey/index&sid=383799&lang=de

Erinnerung: DBJ-Online-Seminarreihe Kindeswohl – Präventions-Arbeit praktisch erklärt im März/April

Der Schutz der allen Vereinen anvertrauten Kinder und Jugendlichen hat oberste Priorität. Auch Vereine sind dazu aufgefordert, präventive Strukturen zu schaffen. Daher startet die DBJ im März, nach der erfolgreichen ersten Online-Seminarreihe in 2022, die zweite Online-Seminarreihe mit einem für alle Vereine spannenden und wichtigen Thema in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Es wird unter anderem über Begriffe, Täter:innen-Strategien, Risiko-Analysen und Handlungs-Pläne gesprochen. Ebenso werden praktische Impulse und Tipps mitgeben. Prävention ist nicht kompliziert und lässt sich erlernen.

Das Online-Seminar findet über drei Abende zu je zwei Stunden statt. Es wird dabei ausreichend Zeit für Austausch und Beratung gegeben.

  • Wann? 22. März, 29. März und 5. April 2022, jeweils von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr
  • Wo? Zoom (der Einwahllink wird den Teilnehmenden rechtzeitig vor der Veranstaltung geschickt)
  • Anmeldung: bis 15. März 2022
  • Kosten: 25,00 Euro für DBJ-Mitglieder; 40,00 Euro für Nicht-Mitglieder

Jetzt anmelden unter:
www.deutsche-blaeserjugend.de/anmeldung_kurse.php

Ansprechpartner bei Interesse und zur Klärung von Fragen ist Philipp Maier:

Expert:innen für Interviews gesucht – Erfahrung in der Schutzkonzepterstellung

Im Rahmen des Projektes „Schutzkonzepte in der ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ werden verschiedene Lernangebote mit dem Ziel der Sensibilisierung für Gefährdungsfaktoren der (sexualisierten) Gewalt im ehrenamtlichen Kontext sowie zur Umsetzung von Schutzkonzepten entwickelt und evaluiert. Den ehren- und hauptamtlichen Teilnehmenden sollen Informationen, Materialien und praktische Kompetenzen zur Umsetzung von Schutzkonzepten im ehrenamtlichen Bereich vermittelt werden, um (sexualisierte) Gewalt an Kindern und Jugendlichen vorzubeugen und Betroffene adäquat unterstützen zu können. Das Projekt fokussiert sich hierbei u.a. auf die ehrenamtlichen Bereiche Sport, kulturelle Kinder- und Jugendbildung sowie die Jugendverbandsarbeit.

Auch die DBJ beteiligt sich an diesem Projekt und liefert eine fachliche Expertise in schriftlicher Form für das Projektteam. In das entstehende Online-Angebot möchte das Projektteam auch Interviews mit Expert:innen bzw. Ehrenamtlichen einbauen, die schon Erfahrung in der Schutzkonzepterstellung haben, um den Teilnehmenden Einblicke zu bieten, was schwer ist und was vielleicht sinnvoll sein könnte bei der Erstellung von Schutzkonzepten. Daher sucht das Projektteam nach Expert:innen bzw. Ehrenamtlichen, die zu diesem Thema interviewt werden. Die Interviews werden mitgefilmt und anschließend zu einem Videoclip zusammengeschnitten. Für ein entsprechendes Interview ist ein Honorar von 150 Euro vorgesehen. Die angedachten Fragen sind:

  1. Wie hat Ihr Verband auf die Einführung eines Schutzkonzeptes reagiert?
  2. Welche Aufgaben haben ehrenamtliche Mitarbeitende bei der Etablierung eines Schutzkonzeptes, welche Aufgaben fallen der Vorstandschaft oder auch hauptamtlichen Mitarbeitenden zu? Was sind hierbei Herausforderungen?
  3. Was würden Sie als größten Gewinn durch die Etablierung eines Schutzkonzeptes bezeichnen?
  4. Wie war der Prozess von der Idee über die Ausarbeitung bis hin zur Etablierung?
  5. Bevor Sie begonnen haben ein Schutzkonzept für Ihre Einrichtung auszuarbeiten, was haben Sie als größte Hürden angesehen? Was hat sich tatsächlich als größte Hürden herausgestellt und wie haben Sie diese Hürden überwunden?
  6. Gibt es im ehrenamtlichen Kontext (speziell für Sport/kulturelle Kinder- und Jugendbildung/Jugendverbandsarbeit) Besonderheiten beim Aufbau eines Schutzkonzeptes, die beachtet werden müssen?
  7. Was können Sie anderen Einrichtungen mit auf den Weg geben, die ein Schutzkonzept etablieren möchten? Womit muss gerechnet werden? Was hat Ihnen Handlungssicherheit gegeben?
  8. Was würden Sie im Nachhinein beim Aufbau eines Schutzkonzeptes anders machen?

Weitere Informationen zum Projekt „Schutzkonzepte in der ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ finden Sie unter:

engagement-schutzkonzepte.elearning-kinderschutz.de/

Ansprechpartner bei Interesse und zur Klärung von Fragen ist Philipp Maier:

  • E-Mail: philipp.maier@deutsche-blaeserjugend.de
  • Telefon: 030 20649165

Frage der Woche zum Aufholpaket: Erhalte ich nach dem Online-Anmeldeprozess eine Bestätigung per E-Mail?

Nein, Sie erhalten keine Bestätigung per E-Mail. Stattdessen können Sie sich auf der letzten Seite des Anmeldeformulars die eingereichte PDF-Datei herunterladen. Zu beachten ist dabei, dass Ihnen nach dem Ausfüllen des Formulars zunächst eine PDF-Datei (mit Wasserzeichen „noch nicht eingereicht“) zur Prüfung der Angaben zum Download angeboten wird. Erst, wenn Sie daraufhin noch einmal die Schaltfläche „Weiter“ klicken, ist die Anmeldung eingereicht und Sie können eine PDF-Datei (ohne Wasserzeichen) herunterladen. Dieses müssen Sie speichern und drucken. Die PDF-Datei genügt als Beweis. Sie werden später jedoch eine E-Mail von der DBJ-Geschäftsstelle erhalten, mit der Ihnen eine Förderung in Aussicht gestellt wird – oder Sie erfahren, dass Sie auf der Warteliste stehen.

In der Rubrik „Frage der Woche“ beantwortet die DBJ jeden Freitag jeweils eine der häufig gestellten Fragen zum Förderprogramm „Aufholen nach Corona“ über die Deutsche Bläserjugend. Machen Sie das Förderprogramm in den Vereinen bekannt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm „Aufholen nach Corona“ finden Sie unter:

https://deutsche-blaeserjugend.de/index.php/aufholen

Oder melden Sie sich direkt über das Anmeldeformular an.

Ansprechpartnerin bei Interesse und zur Klärung von Fragen ist Christiane Vogler:

  • E-Mail: aufholen@deutsche-blaeserjugend.de
  • Telefon: 030 20074518

BDB akademie

Erfolgreiche Jugendarbeit mit dem Lehrgang für Jugendleiter:innen – Jugendleiter-Basismodul 2022 der BDB-Bläserjugend vom 10. bis 14. April 2022

Jugendarbeit ist Zukunftsarbeit. In der Jugendarbeit kann die Zukunft des Vereins aktiv und entscheidend mitbestimmt werden, denn hier werden die Mitglieder von morgen betreut. In den Tätigkeitsbereich von Jugendleiter:innen fallen daher nicht nur viele organisatorische Aufgaben. Sie üben im Umgang mit Kindern und Jugendlichen vielmehr eine verantwortungsvolle Tätigkeit aus, die angemessene Handlungskompetenzen sowie Planungsvermögen und Organisationstalent voraussetzt.

Die BDB-Bläserjugend möchte allen an der Jugendarbeit Interessierten mit ihrem Lehrgang für Jugendleiter:innen die Möglichkeit zur Weiterbildung geben und so den Neustart nach der Corona-Pause unterstützen. In dem Lehrgang dreht sich alles um Management, Führung und Projektleitung in der Jugendarbeit. Neben dem Erwerb fachspezifischen Wissens werden pädagogische, jugendpflegerische, jugendpolitische und organisatorische Kenntnisse und Handlungsfähigkeiten vermittelt. Der Lehrgang ist modular aufgebaut und setzt sich aus dem Basismodul und einem Aufbaumodul zusammen.

Von Sonntag, den 10. April 2022 um 18 Uhr, bis Donnerstag, den 14. April 2022 um 12 Uhr, findet das Basismodul des Jugendleiter:innen-Lehrgangs in der BDB-Musikakademie Staufen statt. Die Teilnehmenden gewinnen in diesem Modul einen ersten vielfältigen Einblick in das genannte Aufgabengebiet. In dreieinhalb Tagen vermitteln rund zehn Dozent:innen in Seminaren und Workshops das Basiswissen für eine erfolgreiche Jugendarbeit. Neben Kurseinheiten zu Jugendschutz und Prävention sowie Recht und Aufsichtspflicht bekommen die Teilnehmenden auch Tipps zur Organisation und Leitung von Freizeiten und Probewochenenden. Ebenso stehen die Themen Nachwuchsgewinnung im Musikverein, Vereinskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit auf dem Stundenplan. Weiterhin werden Inhalte wie Motivation, Kommunikation und Konfliktmanagement sowie die Themen Führungsstile und Leiten – Führen – Delegieren behandelt. Ebenfalls nicht zu kurz kommen werden fachliche Aspekte wie Rhythmik, Gehörbildung sowie die Jungmusikerleistungsabzeichen.

Die erfolgreiche Teilnahme am Basis- und einem Aufbaumodul führt zum Erwerb der Jugendleiter:in-Card (Juleica), einem bundesweiten Qualifikationsnachweis in der Jugendarbeit.

Weitere Informationen zum Lehrgang für Jugendleiter:innen und dem Basismodul finden Sie unter:

bdb-akademie.com/blaeserjugend/bildung/jugendleiter/

Oder melden Sie sich direkt über das Anmeldeformular an.

Info:

Da die BDB-Musikakademie anerkannte Trägerin von Qualifizierungsmaßnahmen im ehrenamtlichen Bereich ist, können Teilnehmende am Lehrgang für Jugendleiter:innen, die in Baden-Württemberg beschäftigt sind, Bildungsurlaub nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg beantragen und sich dadurch unter Fortzahlung der Bezüge für die Weiterbildung freistellen lassen. Der Freistellungsantrag ist über die BDB-Musikakademie erhältlich.